Wir spielen Xylophon

Eine Anleitung zum Musizieren
auf den Stabspielen von Michael Salb

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Wer vor Text nicht zurückschreckt, hier noch ein Artikel

WIR SPIELEN XYLOPHON

Die Stabspiele im Frühinstrumentalunterricht

„Stabspiele“

Mikadospielen, Stabhochsprung oder Gymnastik mit Stäben oder chinesische Essgewohnheiten?

Nein, hier beschränken wir uns auf den Bereich des Musizierens, Schlaginstrumente, die ja mit „Stäben“ gespielt werden. Schlaginstrumente, bei denen auf "Stäben" gespielt wird, den Klangplatten eines Xylophons, Metallophons oder ähnlichem also „Mallet-instrumente“. Dies ist unter Schlagzeugern der Fachausdruck für die Stabspiele (mallet = Schlägel).

Weiß der Befragte nun, wovon gesprochen wird, so besteht meist noch Unsicherheit in Bezug auf die genaue Unterscheidung der einzelnen Vertreter dieses Instrumentariums, dem Glockenspiel, Xylophon, Metallophon, Vibraphon und der Marimba.

Vertreter der Stabspielfamilie

Das Glockenspiel ist vor allem als Kinderinstrument oder besser „Kindermusikspielzeug“ bekannt, findet aber auch in der Musikpädagogik Verwendung und ist in konzertanter Ausführung fester Bestandteil des Schlagzeuginventars.

Das Xylophon (Klangplatten aus Holz, aber auch Glasfiber oder Kunststoff) und das Metallophon (Klangplatten aus Feinmetall oder Aluminiumlegierung) sind im Kindergarten und in allgemein bildenden Schulen anzutreffen, in der musikalischen Früherziehung und in Laienmusizierkreisen.

Das Marimbaphon (Klangplatten aus Holz) und das Vibraphon (Klangplatten aus Silbermetall o.ä.; mit der Möglichkeit, durch einen elektronischen Mechanismus einen Vibratoklang zu erzeugen) sind die professionellen Vertreter der Stabspiele. Sie sind dementsprechend als die eigentlichen Melodieinstrumente innerhalb einer Schlagzeugerausbildung zu finden und in Konzerten vor allem mit moderner Musik oder im Jazz zu hören.

Trotz dieser vielseitigen Verwendung und der Verbreitung in fast allen Sparten des Musiklebens ist ein Bereich für diese Instrumentengruppe noch deutlich ausbaufähig.

Der Einsatz als vollwertiges Erstinstrument, d.h. ein ernsthafter Frühinstrumentalunterricht für ca. 5 - 7 jährige Kinder.

Frühinstrumentaler Unterricht allgemein

Im Hinblick auf die Frage, in welchem Alter man am besten und mit welchem Instrument in die Welt der Musik einsteigen solle, gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Eine allgemein gültige Antwort kann wohl auch kaum gegeben werden, da unter Beachtung der Vielzahl von Argumenten und Gegenargumenten von Fall zu Fall unterschiedlich entschieden werden kann und muss.

Es gibt nur wenige Musikinstrumente, wie z.B. Kontrabass oder Tuba, auf denen aus verständlichen Gründen kein frühinstrumentaler Unterricht mit 4-jährigen Kindern denkbar und möglich ist. Auch ein zeitiger Unterricht auf Instrumenten wie Geige, Klavier, Gitarre usw. bedarf einer sehr einfühlsamen Planung und Gestaltung von Seiten eines Lehrers, der mit den entwicklungsspezifischen Gegebenheiten dieses Alters vertraut ist. Der Unterricht wird nur dann wirklich sinnvoll sein, wenn beim Kind eine echte Vorliebe für das jeweilige Instrument zu erkennen ist, die notwendige Musikalität und manuelle Geschicklichkeit entwicklungsfähig sind und die Eltern entsprechend Interesse zeigen und mitwirken.

Dieser frühinstrumentale Unterricht im Vorschulalter ab ca. 4 Jahren wird immer nur Ausnahmen vorbehalten sein. Solche Ausnahmen können durchaus zahlenmäßig noch zunehmen, wenn in der Instrumentallehrerausbildung der Umgang mit dieser Altersgruppe deutlicher berücksichtigt wird.

Musikalische Früherziehung

Für die Mehrzahl der Kinder ist allerdings eine frühzeitige Festlegung auf ein bestimmtes Instrument sicherlich nicht angebracht. Hier bietet bekanntlich die elementare Musik- und Bewegungserziehung einen günstigen Rahmen zu musikalischer Betätigung im Vorschulalter.

Die Kinder erhalten, unabhängig von der Beherrschung einer Instrumentenspieltechnik, die Möglichkeit, wichtige musikalische Grunderfahrungen zu machen, im Spiel mit einfachen Schlaginstrumenten, im Umgang mit der eigenen Stimme und bei der Durchführung leichter Bewegungs- und Tanzspiele.

Wird solch ein Kurs unter wirklich qualifizierter Leitung durchgeführt, so entfaltet sich hier ein musikalisches Rüstzeug, das nicht nur den vielleicht folgenden Beginn auf einem Instrument erleichtert, sondern der Gesamtentwicklung der kindlichen Persönlichkeit sehr zugute kommt.

Allerdings sollte man die Verwendung der Stabspiele innerhalb dieses Bereichs nicht mit einem ernsthaften Stabspielunterricht verwechseln. Auch Geige, Gitarre oder Klavier sind sinnvoll zum elementaren Musizieren einsetzbar, aber niemand käme auf die Idee, deswegen für interessierte Kinder keinen weiterführenden Unterricht auf diesen Instrumenten anzubieten.

Typische Erstinstrumente

Im Anschluss an die „musikalische Früherziehung“, also etwa mit 6 Jahren, dem Eintritt in die Schule, ist nun der Beginn eines Instrumentalunterrichts sinnvoll anzugliedern. Von den „richtigen“ Instrumenten war ja bereits die Rede; sie sind auf der Grundlage der Früherziehung und auch vom Alter her jetzt noch mehr Kindern zugänglich.

Nicht erwähnt wurden bisher typische Anfangsinstrumente, wie Blockflöte oder Melodika, welche sozusagen den Begriff „Kinderinstrument“ gepachtet haben.

Nun ist die Melodika tatsächlich verhältnismäßig leicht zu spielen, aber die extreme Einseitigkeit der Handbewegungen ist für das gegebene Alter doch etwas ungünstig. Nur die rechte, sowieso schon aktivere Hand kann die Feinmotorik der Finger entwickeln, die linke Hand wird zum Festhalten „verdammt“. Ob dies eine sinnvolle Vorbereitung für Tasteninstrumente darstellt, wie es gelegentlich behauptet wird, sei dahingestellt. Schließlich ist bei der Melodika auch kein Mitsingen möglich, aber gerade der Einsatz der Stimme, das hörbare und nicht nur innerliche Mitsingen während des Instrumentalspiels, bietet für die musikalische Entwicklung von Kindern enorme Vorteile.

Auch bei der Blockflöte ist diese Möglichkeit nicht gegeben. Dass die Blockflöte kein generell zu empfehlendes Kinderinstrument ist, hat sich unter Musiklehrern eigentlich schon lange herumgesprochen, vielleicht aber noch nicht bei allen anderen, die dieses Instrument als Einstieg empfehlen oder gar „unterrichten“. Entsprechend werden auch viele Eltern nicht fachgerecht beraten. Wer die Blockflöte kennt, wird sie zu Recht bei den ernstzunehmenden Instrumenten einordnen, auf denen ein frühinstrumentaler Unterricht durchaus möglich ist, aber eben nicht unbedingt für jedes Kind.

Die Atemführung, die Technik des Zungenstoßes, die differenzierte Zusammenwirkung der einzelnen Finger und das erforderliche Feingefühl in den Fingerkuppen zur Abdeckung der Grifflöcher sind beim besten Willen nicht von allen 5 - 7jährigen Kindern zu bewältigen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ausgerechnet beim Erlernen der ersten Töne sämtliche grifftechnischen Probleme alleine von der linken Hand zu bewältigen sind, welche die Kinder bewegungs- und bewusstseinsmäßig sowieso noch nicht so gut „im Griff“ haben. Und ob es sinnvoll ist, Kinder gerade deshalb, weil deren Fingerfertigkeit noch nicht so weit entwickelt ist, mit der Blockflöte zu traktieren, eben damit sie besagte Fähigkeiten erlernen, ist fraglich. Der Spaß und die Freude am Musizieren wird vielen Kindern wohl vorerst und bis auf weiteres verdorben sein.

Die Entscheidung, für welches Kind sich die Blockflöte als Instrument eignet, bedarf des behutsamen Einfühlungsvermögens eines ausgebildeten Blockflötenlehrers, der um all diese Sachverhalte genauestens Bescheid weiß. Nicht zu leisten ist diese Arbeit von Personen, welche die Blockflöte nur mal schnell übers Wochenende „gelernt“ haben, weil sie danach einen Blockflötenkurs übernehmen mussten oder wollten.

Eine Praxis, die auch für Stabspiele ungeeignet ist, obgleich deren unkomplizierte Spieltechnik noch mehr dazu verleiten könnte.

Vorzüge der Stabspiele

Angesichts der im Folgenden aufgezählten Vorzüge ist es verwunderlich, dass sich die Stabspiele nicht schon lange einen festen Platz als vollwertige Anfangsinstrumente erobern konnten:

  • Die Anordnung der Töne ist ausgesprochen übersichtlich, wodurch z.B. der Tonhöhenverlauf auch für Kinder leicht nachvollziehbar ist.
    Die Blockflöte erfordert hier ein weit größeres Abstraktionsvermögen.
  • Die Handhabung von zwei Schlägeln ist einfach und ermöglicht einen ausgewogenen Bewegungsablauf.
    Dies führt, selbst bei wachsenden musikalischen und spieltechnischen Anforderungen nicht so leicht zu Verkrampfungen der Hände, wie man das beim Blockflötenspielen von vielen Kindern her kennt.
  • Das Musizieren auf verschiedenen Vertretern der Stabspiele (z.B. Xylophon oder Metallophon, Bass- oder Sopraninstrument) erfordert keine spieltechnischen Umstellungen.
  • Stabspiele sind als Akkord- und Melodieinstrument einsetzbar, wodurch den Kindern ein größeres Spektrum an musikalischen Erfahrungen eröffnet wird als beim Umgang mit einem reinen Melodieinstrument.
  • Die Möglichkeit des Mitsingens ist gegeben.
    Ein Tatbestand, der eine große Erleichterung beim Einstudieren neuer Spielstücke (nicht nur von Liedern) darstellt und ausgesprochen hilfreich ist bei der Entwicklung einer inneren Tonvorstellung.
  • Alle Töne stehen von Anfang an zur Verfügung,
    wodurch von der ersten Stunde an improvisatorisches Spiel möglich ist und auch einfache Kinderlieder sehr bald nach Gehör gespielt werden könne.
    Bis alle Töne auf der Blockflöte frei zur Verfügung stehen, geschweige denn spielerisch damit umgegangen werden kann, ist bekanntlich eine längere Unterrichtszeit notwendig.
  • Durch die Verwendung verschiedener Schlägel und Anschlagsarten lässt sich eine Vielzahl von Klangfarben erzeugen,
    was der Experimentierfreude von Kindern besonders entgegenkommt.
  • Die Tonentstehung ist leicht durchschaubar.
  • Durch ihre konstante Stimmung eignen sich Stabspiele besonders gut für den Gruppenunterricht.
  • Durch die unkomplizierte Spieltechnik kann man die Kinder besser und leichter in vielfältige musikalische Vorgänge und Strukturen einführen.
    Dadurch wird auch der Einsatz als reines „Einstiegsinstrument“ sinnvoll, selbst wenn der Unterricht nur über die Dauer von 1 oder 2 Jahren stattfindet.

Gründe für das Fehlen von Unterrichtsangeboten

Sucht man angesichts dieser Vorteile, die alle eine direkte Auswirkung auf die musikalische Entwicklung von Kindern haben, auch Nachteile, die sich dementsprechend negativ auswirken könnten, so wird man nur schwer fündig.

Angeführt werden könnte hier lediglich der extrem kurze Klang des Xylophons, der den Nachvollzug von langen Tondauern erschwert. Abgesehen davon, dass dieses Problem, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß, ebenso bei Zupfinstrumenten oder dem Klavier gegeben ist, und eine wirklich lange Tondauer nur auf Blas-, Streich- oder elektronischen Tastenistrumenten dargestellt werden kann, so ist bei Stabspielen dieser Mangel des Xylophons leicht durch den Einsatz von Metallophonen oder eben durch gelegentliche Hinzunahme der Stimme zu beheben.

Die folgenden Sachverhalte machen zwar das Fehlen von Unterrichtsangeboten für Stabspiele verständlich, sind aber keine wirklichen Nachteile dieser Instrumente. Eher stellen sie sich oftmals als Fehleinschätzung auf Grund von Unkenntnis heraus.

So mag die schon bei den Vorzügen angeführte leichte Spielbarkeit andersherum ein Grund dafür sein, dass noch kein Unterrichtsangebot besteht, weil man der Meinung ist, das Spiel auf diesen Instrumenten brauche überhaupt nicht erlernt zu werden. Hier gilt aber, wie für viele andere Musikinstrumente auch, dass es einfach zu spielen ist, solange man sich mit einer simplen Spielweise begnügt, aber sehr schwierig wird, wenn man seiner Vielzahl von Möglichkeiten gerecht werden will.

Man befrage hierzu einmal einen Percussionisten oder nehme eine der zwar seltenen, aber doch vorhandenen Gelegenheiten war, hochvirtuose Stabspielmusik im Konzert zu erleben oder wenigstens zu hören.

Zuletzt müssen der Vollständigkeit halber als Ursache für fehlenden frühinstrumentalen Stabspielunterricht natürlich auch die festgefahrenen Traditionen und Unterrichtsgewohnheiten angeführt werden. Aussagen wie „die Blockflöte ist nun eben einmal für alle Kinder, die noch kein richtiges Instrument erlernen wollen oder können, das einzig Empfehlenswerte“, sind häufig zu hören, mögen dagegen noch so viele ernsthafte Bedenken, von noch so kompetenter Seite, geäußert werden.

Weiterführende Überlegungen zu organisatorischen Problemen

Als Bedenken gegen die Stabspiele bleiben letztlich nur zwei organisatorische Sachverhalte: die Stabspiele sind relativ teuer und schlecht zu transportieren.

Tatsächlich aber scheitert das Angebot an Stabspielunterricht nicht am Preis für das Instrument und dessen schlechter Transportfähigkeit, sondern vielmehr daran, dass diese beiden Aspekte als erste in entsprechenden Diskussionen eingebracht werden und weitere Überlegungen dann meistens gar nicht mehr stattfinden. Schließlich gibt es ja Instrumente für weniger Geld und ohne Transportprobleme, wie z.B. Blockflöten, klein Keyboards.

Nun ein paar Überlegungen zum Preis eines Stabspiels.

Ein gutes einreihiges Sopranxylophon mit auswechselbaren fis- und b-Klangstäben kostet zurzeit ca. 350,-€. Metallophone sind ungefähr ein Drittel billiger. Dieser Betrag ist sicher auf den ersten Blick ein verständlicher Grund für elterliche Zurückhaltung. Schließlich will man ja erst einmal sehen, ob das Kind überhaupt Freude am instrumentalen Musizieren hat.

Das Angebot eines Leihinstruments oder die Möglichkeit des Mietkaufs wären hier eine sehr große Hilfestellung von Seiten des Musikhandels oder des unterrichtenden Musiklehrers.

Zu Beginn meiner Stabspielunterrichtspraxis besorgte ich selbst die Xylophone und stellte sie den ersten Schülern als Leihinstrumente zur Verfügung. Den Eltern bot ich an, beim Erwerb des Instruments nach drei Monaten Probezeit, die ersten Monatsmieten anzurechnen. Da der Unterricht im Herbst begann, waren alle Xylophone ein dankbares Weihnachtsgeschenk. Diese Praxis hat sich sehr gut bewährt und kann sicherlich von jedem interessierten Privatmusiklehrer und jeder Musikschule ohne großes Risiko übernommen werden. Außerdem lässt sich die Art und Weise des Vermietens sehr flexibel gestalten und hat sich ja auch bei anderen Musikinstrumenten bewährt.

Bei entsprechender Nachfrage wird auch so manches Musikgeschäft bereit sein, Stabspiele im Mietkaufverfahren anzubieten. Mir gelang es, ein Musikgeschäft für einen „Versuch“ in dieser Richtung zu gewinnen, nachdem ich zusammen mit einem Kollegen 36 Instrumente anforderte.

Schließlich kommt die robuste Bauweise der Instrumente einer solchen Vorgehensweise sehr entgegen. Die Haltbarkeit ist oft auch für Eltern ein ausschlaggebender Grund zum Kauf eines Stabspiels, weil dadurch die Weitergabe an Geschwister oder ein günstiger Weiterverkauf möglich sind. „Absatzschwierigkeiten“ für gebrauchte Stabspiele gibt es bei einem regelmäßigen Unterrichtsangebot nicht.

Der Preis verliert schließlich vollkommen seine abschreckende Wirkung, wenn man bedenkt, dass ein leicht zu spielendes Instrument von Kindern nicht so schnell aufgegeben wird. Die meisten Eltern sind sich durchaus bewusst, dass z. B. bei einem abgebrochenen Blockflötenunterricht nicht nur der Anschaffungspreis des Instruments, sondern auch das aufgewendete Unterrichtshonorar „flöten“ gegangen ist. Ganz abgesehen von dem „hohen Preis“, welchen ein missglückter Instrumentalbeginn an sich darstellt.

Bedenkt man zuletzt, dass Keyboards, die ja auch nicht so billig wie z.B. eine Blockflöte sind, auf Empfehlung von Musiklehrern angeschafft werden, so drängt sich die Frage auf, ob es tatsächlich der Preis eines Xylophons ist, der dessen Verbreitung als Erstinstrument verhindert, oder ob es nicht auch ein Versäumnis von Seiten der Musikpädagogik ist, sich deutlich genug für die Stabspiele einzusetzen.

„Schlussgedanken für einen Anfang“

Der Frühinstrumentalunterricht auf Stabspielen ist ein Bereich, wo es noch sehr viel „einzusetzen“, zu erproben und zu prüfen gibt. Ein sinnvolles Betätigungsfeld für Musikpädagogen der elementaren Musik- und Bewegungserziehung ebenso wie für Perkussionslehrer, aber auch für Musikstudenten und Musiklehrer jeder anderen Fachrichtung, für Musikschulen und Musikverleger und nicht zuletzt für Eltern und Kinder.

Als Privatmusiklehrer konnte ich in den ersten 3 Jahren meiner Xylophonlehrtätigkeit 61 Kinder kennen lernen, die mein Angebot eines Stabspielunterrichts dankbar angenommen haben. Nicht nur die große Anzahl der angemeldeten Kinder, sondern auch deren Gesichter und die verschiedenen Äußerungen der Eltern zeigen deutlich, was hier bisher versäumt worden ist bzw. noch immer versäumt wird, aber eigentlich nicht versäumt zu werden braucht.

Michael Salb